Rückentherapie

Rückenschmerzen vorbeugen bzw. beheben durch gezieltes Rückentraining und Rückenschule

Sie würden gern Ihren Rücken stärken und sich dabei professionell von uns begleiten lassen? Wir stehen Ihnen mit individuellen Rückentrainingsprogrammen zur Seite.

Wer seinen Rücken stärken möchte, darf sich freuen: Denn das Gesundheitsstudio Alter Bahnhof in Großräschen bietet all seinen Clubmitgliedern ein effektives Rückentraining an. Unsere individuellen Konzepte sind die professionelle Basis für Ihr kontrolliertes Rückentraining und auch Rückentherapie. Rückenschmerz kann als die Volkskrankheit Nr.1 bezeichnet werden. Stechende Schmerzen im HWS (Halswirbelsäule, BWS ( Brustwirbelsäule) oder LWS (Lendenwirbelsäule), und die Unfähigkeit, sich auch nur Millimeter zu bewegen, sind die bekannten Folgen. Das weitere Vorgehen ist bekannt: Orthopäde, Masseur, Physiotherapeut – und dann?

Bei dieser Vorgehensweise wird selten die Ursache bekämpft, sondern oft nur das Symptom. Denn Rückenschmerzen entstehen häufig durch muskuläre und psychische Ursachen. Durch beruflichen oder privaten Stress verkrampft häufig die Rückenmuskulatur. Die Folge sind Verspannungen und Muskelverhärtungen, die zu Rückenschmerzen führen. Auch krankheitsbedingte Faktoren, wie z.B. der Bandscheibenvorfall / Prolaps, die Bandscheibenvorwölbung / Protrusion oder die Spinalkanalstenose, eine Verengung des Wirbelkanals, sind ein Grund mit dem Rückentraining zu beginnen.

„Mehr bewegen“, heißt es lapidar. Doch spätestens wenn es gilt, sich aufzuraffen und seine erlernten Rückenübungen durchzuführen, geben viele Betroffene auf und reagieren erst wieder, wenn sich der Rücken erneut meldet.

Es ist wichtig zu wissen: Der menschliche Körper verliert ab dem 30. Lebensjahr bis zu 40% seiner Muskelmasse. Die Konsequenz ist: Weniger Stabilität im Körper. Das trifft besonders auf die haltungsstabilisierende Rumpfmuskulatur zu, die bei starker Abschwächung den Rückenschmerz nicht entgegen wirken kann.

Wie entstehen Rückenschmerzen?

 

Krafttraining ist effektiver als Ausdauersport.

Amerikanische Wissenschaftler starteten eine Studie, um herauszufinden, welcher Sport am besten gegen Rückenschmerzen hilft. Das Ergebnis: Krafttraining hilft dem Rücken mehr als Ausdauertraining. Die Studienteilnehmer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, die eine Gruppe musste Krafttraining betreiben, die andere trainierte ihre Ausdauer durch Joggen oder Walken. Zwar gab es bei allen Teilnehmern Verbesserungen ihrer Rückenprobleme, beim Krafttraining gingen die Schmerzen allerdings um zwei Drittel zurück (im Vergleich zum reinen Ausdauertraining). Aber egal ob man Kraft- oder Ausdauertraining betreibt: wichtig ist, dass man sich gezielt Bewegt, denn Bewegung lindert Rückenprobleme.

Ganzkörpertraining ist entscheidend.

Häufig werden Rückenschmerzen durch schwache Muskeln und muskuläre Dysbalancen hervorgerufen und nur in wenigen Fällen sind tatsächlich strukturelle Ursachen, wie z.B. Bandscheibenschäden, zu finden. Um organische Ursachen aber ausschließen zu können, sollte natürlich vorab ein Arzt aufgesucht werden. Liegen nach der Untersuchung keine zwingenden Gründe dagegen vor, sollte man körperlich aktiv werden, denn der Glaube, sich bei Schmerzen schonen zu müssen, verschlimmert immer wieder die Schmerzen. Allerdings sollte man nicht nur die Rückenmuskulatur trainieren, sondern den ganzen Körper, da Bewegung und Haltung von der Muskulatur des ganzen Körpers beeinflusst werden.

Die 23 Bandscheiben ermöglichen einerseits zusammen mit den Wirbelgelenken die Bewegung der Wirbelsäule. Andererseits wirken sie als Stoßdämpfer, indem sie die auf die Wirbelsäule einwirkenden Stöße und Belastungen abpuffern.

Die Versorgung der Bandscheiben erfolgt nicht durch Blutgefäße, sondern nach einem „Schwammprinzip“. Die Bandscheibe wird dabei durch den Wechsel von Belastung und Entlastung ernährt. Bei der Entlastung wird die zu ihrer Ernährung notwendige Flüssigkeit aufgenommen und bei der Belastung ausgepresst. Beide Faktoren sind unumgänglich für die Gesunderhaltung der Wirbelsäule. Die Bandscheibe lebt somit von der Bewegung!

Durch Mangel an Bewegung, Fehlhaltungen und Fehlbelastungen ist eine ausreichende Versorgung der Bandscheiben oft nicht mehr gewährleistet. Dies beginnt schon in der Schulzeit bei einer schlechten Sitzhaltung und setzt sich im Berufsleben und Alltagsverhalten fort. Auch starkes Übergewicht kann den Abbauprozess der Bandscheiben beschleunigen.